Unsere Auszubildende Jana Pietrek – beste saarländische Absolventin!

Auch in diesem Jahr würdigt die Sparkasse Saarbrücken wieder besondere Verdienste der Schülerinnen und Schüler der Friedrich-List-Schule mit einem Gutschein.

Jana Pietrek, Schülerin der zweijährigen Büromanagement-Klasse, wurde für ihre herausragenden Leistungen in der Abschlussprüfung geehrt. Als einzige saarländische Schülerin erreichte sie 98 Punkte im Bereich Büromanagement. Herzlichen Glückwunsch dafür!

Korean Summer School, July 24th

As part of the Korean Summer School, we welcomed a group of Korean students from Tech University of Korea, today. 🤩🇰🇷
The guests from different scientific courses of study had the opportunity to learn about EUSMAT, SurFunction GmbH and Material Engineering Center Saarland (MECS). Dr. Flavio Soldera as the Managing director of EUSMAT introduced EUSMAT’s international study programs and study opportunities, Dr. Dominik Britz and PhD student Aisha Ahmed presented the different research areas and institutes, including a lab tour.👨‍🔬
Thank you for your interest and visit, Tech University of Korea! It was a pleasure to have you!😊
Enjoy the rest of your time in Germany!🇩🇪

Besuch von Frau Daniela Neisius vom TraWeBa-Projekt

Am 3. Juli bekamen wir Besuch von Frau Daniela Neisius, Technologiescout für das Projekt TraWeBa = Transformations-Hub Wertschöpfungskette Batterie (https://www.linkedin.com/company/traweba-transformations-hub-wertsch%C3%B6pfungskette-batterie/). Dieses Projekt vernetzt die Batterie-Community, schafft ein klareres Bild der Zukunft und hilft Unternehmen bei der Transformation. Wir freuen uns sehr, mit unserem Materials and Engineering Center Saarland (MECS) und der Surfucntion GmbH an diesem Projekt teilzunehmen.

Nobel Prize winner visited our institute!

Last weekend, EUSMAT contributed actively in the first regional conference of „Schule MIT Wissenschaft“, which is a further training offer for teachers in the Southwest of Germany organized by the @MIT Club Germany.

Thereby we had a very important visitor in our building: Dr. Georg Bednorz, the 1987 Nobel Prize winner in Physics due to his discoveries on high-temperature superconductivity, gave a fantastic talk for the opening of the event at the Saarland University. He also was present at the workshop given by Dr. Flavio Soldera on „High-performance materials: An exciting world on the micro, nano and atomic scale – and how we can make it visible“.

Prof. Mücklich participated also with a lecture on “Materials science: On sustainability and recyclable materials – and why we also send them into space”

#materialssaar #materialsengineering #materialscience #SMW

#SchuleMITWissenschaft #workshop

 

 
 

 

Villa Lessing Europe Prize awarded to Dr.-Ing. Maria Agustina Guitar

Congratulations to our colleague Dr.-Ing. María Agustina Guitar on being awarded the Villa Lessing Europe Prize!

The prize is awarded annually to up to four students of the Law and Economics sections of the Europa-Institut at Saarland University whose final thesis deals with developments in European law and economics, and in particular with the strengthening of freedom and competition in Europe, European integration on a liberal basis and the strengthening of European civil society.

Dr.-Ing. María Agustina Guitar was honoured for her outstanding (MBA) Master’s thesis on „Retail’s Sustainable Future? The Rise of Re-commerce and its Implications for the Retail Industry“ with the Europa-Preis der Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar.

Go to LinkedIn – contribution of Dr.-Ing. Guitar

LinkedIn – contribution of European Institute for Advanced Behavioural Management, Saarland University

 

Doktorandentag am 10.05.2023

Nächsten Mittwoch, 10.05.2023, ab 09:00 Uhr, in Gebäude A3 3, findet ein Doktorandentag statt, der für alle Promovierenden sehr interessant ist. Infos bitte dem folgenden Flyer entnehmen: NEU Flyer PhD Students‘ Day 2023

Tim MacLucas und Rouven Zimmer, Promovierende bei Prof. Mücklich, präsentieren ein Poster unseres Lehrstuhls mit Ihrer Forschung.

Wir freuen uns über Euren Besuch bei uns! 

Tag der Offenen Tür – 13. Mai 2023

Am Tag der Offenen Tür der Universität des Saarlandes, Samstag, 13. Mai. 2023, gibt es an unserem Institut der Materialwissenschaft, Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe, eine Menge zu sehen! In Gebäude D3 3 am Campus werden um 12:00 Uhr und um 14:30 Uhr Laborführungen angeboten. In unserem Seminarraum im 1. Stock, Raum 2.15 gibt es einen Vortrag um 11:30 Uhr zu den Angeboten der Europäischen Schule für Materialwissenschaft (EUSMAT) und um 14:00 Uhr einen Vortrag über Künstliche Intelligenz in der Materialwissenschaft. Weitere Angebote unserer Fachrichtung wie z. B. unseres Schülerlabors finden auf der Campuswiese statt.

Schauen Sie gerne auch unter folgendem Link nach den Veranstaltungen der Materialwissenschaft „Werkstofftechnik“ und „Werkstofftechnik Schülerlabor“ nach:

Programm Tag der Offenen Tür

Weitere Infos lesen Sie gerne weiter unten nach:

Zur Laborführung:
Wir werden den Besuchern die folgenden drei Schwerpunkte zeigen:

  • im Metallografielabor zeigen wir, wie ein Stück Stahl von innen aufgebaut ist und nutzen dafür ein Laser Scanning Microscope (LSM), das mit einem Laserstrahl über die Probenoberfläche rastert, um sie abzubilden
  • im Laserlabor zeigen wir, wo wir Oberflächen mit Laserstrahlen bearbeiten – zum Beispiel, um antimikrobielle Eigenschaften zu erzielen
  • am FIB (Focused Ion Beam, fokussierter Ionenstrahl) zeigen wir, voraussichtlich in einer Demonstration, wie sehr feine Stücke aus einer Probe ausgeschnitten werden können – mit einem FIB kann man zum Beispiel ein Haar strukturieren.

Nachfolgend eine kurze Erläuterung zu den drei Punkten:

Metallografielabor: Wie sieht Stahl von innen aus?

Wir präparieren eine Stahlprobe, um uns ihren mikroskopischen Aufbau anzuschauen – Mikrostruktur oder Gefüge genannt. Das Gefüge gibt Auskunft über die Herstellung eines Werkstoffs und beeinflusst wiederum direkt dessen Eigenschaften – deshalb ist es so wichtig, das Gefüge eines Werkstoffs zu analysieren und zu verstehen.

Zunächst wird eine Stahlprobe mit der Schleifmaschine präpariert: Eine glatte Oberfläche ist notwendig, um nachher einen guten Kontrast bei der Abbildung zu erzielen. Anschließend wird unsere Probe geätzt. Dabei werden die verschiedenen Gefügebestandteile auf unterschiedliche Weise angegriffen und werden dadurch sichtbar.

Unsere präparierte Probe sehen wir uns dann unterm Mikroskop an und wir erkennen, dass das Gefüge aus vielen kleinen Körnern zusammengesetzt ist, die je nach Gefügebestandteil und Herstellung des Werkstoffs eine andere Form haben.

Zur Untersuchung verwenden wir ein Lichtmikroskop und ein Laserrastermikroskop (LSM). Beim LSM wird ein fokussierter Laserstrahl über die Probe gerastert, dadurch können besonders hohe Auflösungen erzielt werden.

Die Metallografie ist Grundlage für viele Untersuchungen in der Materialwissenschaft. Sie knüpft außerdem an unseren Vortrag über Machine Learning in der Gefügeanalyse an.
 

Laserlabor: Wie kommt eine Struktur auf eine Materialoberfläche?

Mit Laserstrahlen können wir mikroskopisch-feine Strukturen auf Materialoberflächen aufbringen und damit deren Eigenschaften verändern. Ein Beispiel dafür ist das DLR-Projekt „Touching Surfaces“, das ESA-Astronaut Matthias Maurer auf die ISS mitgenommen hat. Ziel dieses Versuchs war die Untersuchung verschiedener Metalle und Strukturierungen auf das Anhaften von Mikroorganismen.

Dazu wurde das DLIP-Verfahren genutzt, bei dem Laserstrahlen interferieren und ein besonderes Muster erzeugen, das auf die Oberfläche übertragen wird. Auf Kupferoberflächen können wir beobachten, dass Bakterien abgetötet werden, ohne dass eine Reinigung erforderlich ist.

Diese Technologie ist neben dem Weltraum auch in Krankenhäusern besonders wichtig: eben dort, wo immunkompromittierte Menschen sind, für die Keime, insbesondere multiresistente Keime, lebensgefährlich werden können.

FIB: Fokussierte Ionenstrahlen zur Oberflächenbearbeitung

Beim FIB (engl. Focused Ion Beam) werden Ionenstrahlen genutzt, um Oberflächen abzubilden oder zu bearbeiten. Mit den feinen Strahlen können Strukturen im Nanometerbereich aufgebracht werden. Außerdem können sehr feine Proben ausgeschnitten werden, um Materialien auf ihre Eigenschaften auf der Mikroskala zu untersuchen. So kleine Proben werden zum Beispiel für die Analyse mit der Atomsonde gebraucht, mit der die Anordnung der einzelnen Atome, aus denen ein Material aufgebaut ist, aufgelöst werden können.

Ein FIB-Strahl ist so fein, dass damit eine Struktur auf ein Haar aufgebracht werden kann.

Zu EUSMAT: Explore Materials Worldwide

Ihr habt Interesse an einem technischen Studium mit Schwerpunkt moderne Werkstoffe und wollt dabei Auslandserfahrung sammeln? Die European School of Materials an der Universität des Saarlandes stellt euch ihre mehrfach ausgezeichneten internationalen Studiengänge mit Partnern in Europa und der ganzen Welt vor.

 

Zu KI: Künstliche Intelligenz in der Materialwissenschaft

Was ist eigentlich eine KI? Und wie kann eine künstliche Intelligenz helfen, moderne Materialien verbessern oder sogar ganze Prozessketten kontrollieren? Wir beantworten diese und weitere Fragen an der Schnittstelle zwischen Informatik und Ingenieurswesen mit Fokus auf optimierte Materialien.

 

Wir wünschen einen schönen, interessanten und lehrreichen Tag an unserem Institut!